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27. Mai 2026

18 min Lesezeit

Was sind Open Badges 3.0? Ein einfacher Leitfaden

Digitale Nachweise sind weit verbreitet, doch viele wissen nicht, was sie sicher macht. Open Badges 3.0 definiert den globalen Standard. So erstellen Sie konforme Open Badges.

Wahrscheinlich stellen Sie bereits digitale Badges aus oder planen dies und sind dabei auf den Begriff Open Badge 3.0 gestoßen. Sie fragen sich, was dahintersteckt und warum der Standard wichtig ist? Dieser Leitfaden liefert Antworten.

Hier erfahren Sie, welche Kernfunktionen Open Badges 3.0 bietet, wie sich die Spezifikation von früheren Versionen unterscheidet und wie Sie standardkonforme Nachweise ausstellen, ohne sich in technische Details vertiefen zu müssen.

Certifier ist eine Plattform für digitale Nachweise, mit der Sie digital open badges erstellen, verwalten und versenden können. Jeder über Certifier ausgestellte Badge ist vollständig konform mit dem Open-Badges-3.0-Standard.

TL;DR

Open Badges 3.0 ist der globale Standard für digitale Nachweise – sicher, leicht verifizierbar, portabel und kompatibel mit modernen Plattformen wie digitalen Wallets.

Jeder Open Badge enthält eine digitale Signatur und verifizierbare Metadaten (Aussteller, Leistungsdetails, Datum und Verifizierungsmethode). Das macht ihn fälschungssicher und auf jeder kompatiblen Plattform sofort überprüfbar.

Certifier hilft Ihnen, digitale Badges im großen Maßstab zu gestalten, zu versenden und zu verwalten – jeder ausgestellte Badge ist automatisch konform mit Open Badges 3.0, ohne dass Sie sich um die technischen Details kümmern müssen.

Was sind Open Badges 3.0?

Open Badges 3.0 ist ein Regelwerk, das dafür sorgt, dass digitale Nachweise systemübergreifend funktionieren. Die Spezifikation definiert, welche Metadaten ein Open Badge enthalten muss:

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Wer ihn ausgestellt hat

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Wofür er steht

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Wann er erworben wurde

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Welche Leistung dafür erbracht werden musste

Diese Daten bleiben dauerhaft mit dem Badge verbunden – egal wo er geteilt wird. So können HR-Teams, Bildungseinrichtungen oder die Open Badges API den Nachweis sofort prüfen und verifizieren. Der Standard nutzt sichere Technologien wie digitale Signaturen und Decentralized Identifiers (DIDs).

Ursprünglich von der Mozilla Foundation entwickelt, wird der Open-Badge-Standard heute von 1EdTech gepflegt – der Organisation hinter Version 3.0.

Der folgende Screenshot zeigt, wie diese Metadaten in einem realen Badge aussehen, der über Certifier ausgestellt wurde.

Metadaten- und Beweisstruktur innerhalb eines über Certifier ausgestellten Badges, konform mit der Open-Badges-3.0-Spezifikation.

Hervorgehoben sind Schlüsselelemente wie die DID und der Name des Ausstellers (im orangefarbenen Rahmen), die Badge-ID und Beschreibung, der kryptografische Beweis und die Verifizierungsmethode.

All dies ist direkt in der Badge-Datei eingebettet und somit sowohl für Menschen lesbar als auch maschinell überprüfbar.

Hinweis: Open Badges können nicht gefälscht werden. Die Person, die den Badge erworben hat, behält die Kontrolle darüber, wie und wo er genutzt wird.

Wie funktionieren Open Badges 3.0?

Wenn ein Badge ausgestellt wird, enthält er eine JSON-LD-Metadatendatei (im Hintergrund, nicht direkt sichtbar für den Empfänger). Diese strukturierten Daten umfassen:

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Name des Open-Badge-Ausstellers

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Kontaktinformationen des Ausstellers (typischerweise E-Mail oder Website)

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Name und Beschreibung des Badges

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Kriterien, die definieren, was der Lernende leisten musste

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Ausstellungsdatum

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Empfänger-ID

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Verifizierung

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Nachweise-URL (optional) – z. B. eingereichte Projektarbeiten

Open-Badges-Spezifikation bereitgestellt von Certifier.

Plattformen wie Certifier übernehmen all das automatisch über ihre Infrastruktur. Wenn der digitale Badge auf LinkedIn geteilt wird, verweist er auf die gehostete Badge-Seite, auf der die Open-Badge-Metadaten einsehbar und überprüfbar sind.

Vorteile und Funktionen von Open Badges 3.0

Open Badges 3.0 gibt digitalen Nachweisen die Struktur und Technologie, die sie brauchen, um zuverlässig systemübergreifend und in jedem Maßstab zu funktionieren. Doch das ist nur die Grundlage. Die Spezifikation bietet weit mehr. Hier sind die wichtigsten Vorteile und Funktionen für Aussteller und Badge-Empfänger:

Vorteile von Open Badges 3.0

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Teilbar und verifizierbar. Digital open badges tragen eingebettete Metadaten, die dauerhaft verknüpft bleiben. So kann jeder den Badge sofort verifizieren – auf jeder Plattform, die die Open-Badges-Spezifikation unterstützt.

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Mehr Kontrolle für Empfänger. Badge-Empfänger müssen sich nicht auf einen einzelnen Anbieter verlassen, um ihre Nachweise aufzubewahren oder zu teilen. Durch DIDs können sie ihre Nachweise unabhängig von einer zentralen Plattform verwalten.

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Skalierbar. Open Badges 3.0 unterstützt die Massenausstellung und automatisierte Vergabe. Dank standardisiertem JSON-LD-Format und API-Integrationen können Plattformen Tausende von Badges programmatisch erzeugen und verwalten.

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Kompatibel mit modernen Identitätssystemen. Das Format funktioniert mit digitalen Wallets und Identitätsplattformen. Dadurch eignet es sich für langfristige Anerkennung und verifiziertes Teilen, beispielsweise als LinkedIn Open Badges.

Funktionen von Open Badges 3.0

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JSON-LD-Struktur. Badge-Daten werden in einem standardisierten, maschinenlesbaren Format gespeichert, das Systeme verstehen und verarbeiten können.

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Eingebettete kryptografische Signaturen. Jeder Open Badge enthält einen digitalen Authentizitätsnachweis, der eine Verifizierung ermöglicht, ohne den Aussteller kontaktieren zu müssen.

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Decentralized Identifiers (DIDs). Eine DID verknüpft den Badge mit der verifizierten Identität des Ausstellers, ohne eine zentrale Autorität zu benötigen.

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Open Badges API. Systeme können Badges über die Integration mit der Open Badges API ausstellen und verwalten.

Compliance-Checkliste für Open Badges 3.0

Open Badges erstellen, die dem 3.0-Standard entsprechen, erfordert mehr als gutes Design. Metadaten, technische Anforderungen und Darstellungsregeln müssen erfüllt sein.

Wenn Sie Badges manuell ausstellen, müssten Sie das alles selbst übernehmen. Oder Sie überspringen die gesamte Checkliste und stellen über Certifier vollständig konforme Open Badges 3.0 aus. Alle über die Plattform erstellten Badges sind automatisch OB3.0-konform.

Falls Sie es jedoch selbst umsetzen, stellen Sie sicher, dass Ihr Badge alle Punkte erfüllt. Die Checkliste gliedert sich in drei Bereiche: Metadaten, Pflichten des Ausstellers und Darstellung.

Metadaten

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Korrekte JSON-LD-Kontexte und -Typen für Open Badges 3.0 einbinden

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Jedem Badge eine eindeutige Kennung (URI) zuweisen

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Identität des Ausstellers per URL oder DID angeben

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Empfänger identifizieren, ohne personenbezogene Daten offenzulegen

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Eindeutigen Namen und Beschreibung der Leistung hinzufügen

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Kriterien beschreiben, die zum Erwerb des Badges erfüllt werden müssen

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Optional Nachweise verlinken, die zeigen, wie der Badge erworben wurde

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Ausstellungsdatum und ggf. Ablaufdatum angeben

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Kryptografische Signatur zur Authentifizierung und Verifizierung anhängen

Pflichten des Open-Badge-Ausstellers

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Jeden Badge mit einer unterstützten digitalen Signaturmethode signieren

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Den öffentlichen Verifizierungsschlüssel zugänglich machen

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Den Badge in einem zuverlässigen Format bereitstellen – gehostet oder in ein Bild eingebettet

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Keine personenbezogenen Informationen in den Badge-Daten speichern

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Eine Möglichkeit zum Widerruf von Badges anbieten

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Badge-Metadaten konsistent und manipulationssicher halten

Darstellung

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Ein Badge-Bild verwenden, das plattformübergreifend funktioniert

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Die Open-Badges-3.0-Struktur einhalten, um Kompatibilität sicherzustellen

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Badges in digitalen Wallets und Apps anzeigbar machen

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Verifizierungslinks oder herunterladbare Badge-Dateien bereitstellen

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Badge-Darstellung und -Validierung auf mehreren Plattformen testen

Open Badges 3.0 vs. frühere Versionen – Vergleichstabelle

Jede Version des Open-Badge-Standards brachte Fortschritte, doch die Version 3.0 löst das Versprechen noch sichererer und portablerer digitaler Nachweise ein.

Wir haben alle Versionen für Sie verglichen, damit Sie den Gesamtfortschritt des Standards und die Neuerungen in Version 3.0 auf einen Blick erfassen können.

Vergleichstabelle der Open-Badges-Versionen 1.0, 2.0 und 3.0 mit Merkmalen wie Metadatenformat, Verifizierungsmethode, Plattformintegration, Zuverlässigkeit, Kompatibilität, Portabilität und Einsatzzweck.

Typische Anwendungsfälle für Open Badges 3.0

Open Badges 3.0 decken praktische Anforderungen in Bildung, Personalentwicklung und Compliance ab. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Szenarien, in denen das Format einen messbaren Unterschied macht.

Für jeden Anwendungsfall stellen wir kostenlose Open-Badge-Vorlagen bereit, die Sie personalisieren und im großen Maßstab versenden können. Klicken Sie einfach auf den blauen Button, um zum Badge-Vorlagen-Editor weitergeleitet zu werden.

Akademische Leistungen anerkennen

Bildungseinrichtungen und Schulungsanbieter stellen open educational badges als digitale Nachweise aus für:

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Das Erreichen eines Sprachniveaus

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Spezifische Fähigkeiten, etwa das Erlernen einer Programmiersprache

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Kurzprogramme

Open Badge 3.0 für Sprachkompetenz auf Englisch-Niveau B2.

Die Badge-Metadaten bilden ab, was gelernt und wie es bewertet wurde. Aussteller unterstützen so die Mobilität von Lernenden und schaffen klarere Leistungsnachweise.

Micro-Credentials für gezielte Programme ausstellen

Micro-Credentials sind kurze, fokussierte Nachweise, die spezifische Kompetenzen validieren – oft außerhalb vollständiger Studiengänge. Viele Anbieter stellen digital open badges aus für:

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Einzelkurse

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Stapelbare Module

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Berufliche Wahlkurse

Open Badge 3.0 für Grundlagen der Datenanalyse auf Mittelstufe.

Die Open-Badges-Spezifikation erlaubt es, reichhaltigere Metadaten einzubetten – etwa Ausstellungs- und Ablaufdatum oder Informationen zur Ausrichtung an Kompetenzrahmen.

Interne Schulungen und Mitarbeiterweiterbildung verifizieren

Organisatoren interner Schulungs- und Weiterbildungsprogramme stellen Badges an Mitarbeitende aus für:

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Abgeschlossene Workshops

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Onboarding-Programme

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Führungskräfteentwicklung

Open Badge 3.0 für den Abschluss eines Leadership-Tracks.

HR- und L&D-Teams nutzen die Open Badges API, um Auslieferung und Verifizierung im großen Maßstab zu automatisieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie digitale Badges in Massen mit Certifier erstellen können.

Ehrenamtliches und gemeinschaftliches Engagement erfassen

Open Badges beschränken sich nicht auf Akademie oder Unternehmen. Gemeinschaftsgruppen stellen verifizierte Badges aus für:

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Ehrenamtliche Stunden

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Bürgerschaftliches Engagement

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Veranstaltungsteilnahme

Open Badge 3.0 für verifizierte Freiwilligenarbeit im Gemeinwesen.

Ob für den Lebenslauf oder zur Mitgliederbindung – von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen ausgestellte Badges haben einen Wert, der über den Moment hinausgeht. LinkedIn Open Badges lassen sich über direkte Integrationen und Anleitungen einfach teilen.

Kompetenzbasiertes Lernen und Lernernachweise unterstützen

Für Einrichtungen, die umfassende Lernernachweise führen oder kompetenzbasierte Bildung anbieten, enthalten die Badge-Metadaten Belege für erworbene Fähigkeiten – nicht nur absolvierte Kurse. Lernende können open educational badges erhalten für:

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Den Nachweis von Kompetenz in einer bestimmten Fähigkeit oder einem Lernziel

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Den Abschluss angewandter Projekte mit Bezug zu realen Kompetenzen

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Das Erreichen von Benchmarks in personalisierten Lernpfaden

Open Badge 3.0 für kritisches Denken als Kompetenznachweis.

Auch wenn Sie nicht alle Elemente eines Open Badge sehen können – etwa Verifizierungsfunktionen oder Online-Sharing –, stellt Certifier sicher, dass jeder ausgestellte Badge vollständig konform mit dem Open-Badges-3.0-Standard ist.

So stellen Sie Open-Badges-3.0-konforme Nachweise aus

Wenn Sie open badges erstellen möchten, brauchen Sie zwei Dinge: ein Format, das dem Open-Badge-Standard entspricht, und eine Plattform, die Sie nicht ausbremst.

Jeder über Certifier ausgestellte Badge ist automatisch konform mit Open Badges 3.0. Certifier ist offiziell von 1EdTech (ehemals IMS Global) zertifiziert, der Organisation hinter dem Standard. Die vollständigen Badge-Metadaten und Nachweisdaten werden in die Bilddatei eingebettet, sodass der Badge sofort verifizierbar und langfristig nutzbar ist.

So stellen Sie vollständig verifizierbare, professionell gestaltete Badges mit Certifier aus:

1. Badge-Design und Credential Template erstellen

Melden Sie sich bei Certifier an.

Gehen Sie im Dashboard zum Reiter Designs und klicken Sie auf Create Design. Wählen Sie Badge Design. Wählen Sie anschließend eine Vorlage oder erstellen Sie ein Design von Grund auf mit Certifiers Bibliothek aus Icons, Bändern und Formen.

Certifier-Editor zum Erstellen einer Open-Badge-Designvorlage mit Formen, Linien, Symbolen und Badge-Layout.

Laden Sie Ihr Logo hoch, legen Sie Ihre Farben fest und fügen Sie dynamische Attribute hinzu – etwa Veranstaltungsname oder Kompetenzstufe. Nutzen Sie Certifiers Schriftbibliothek, um Ihren visuellen Stil abzubilden, oder laden Sie eine eigene Schriftart hoch.

Certifier-Editor zum Anpassen einer Open-Badge-Vorlage mit Schriftarten, Textstilen und Badge-Text.

Sobald das Design fertig ist, speichern Sie es und wechseln Sie zum Reiter Credential Templates. Erstellen Sie ein Template für Ihre Kohorte und geben Sie die relevanten Veranstaltungs- oder Schulungsdetails ein.

Sehen Sie sich die vollständige Anleitung zum Open-Badges-Erstellen im Video an. Hinweis: Aktivieren Sie die deutschen Untertitel im Video.

2. Versand-E-Mail anpassen

Sobald Ihr Open-Badge-Design fertig ist, gehen Sie zum Reiter Emails, um eine Versandnachricht-Vorlage zu erstellen. Certifier ermöglicht es Ihnen, vollständig gebrandete E-Mails mit Ihrem Logo, Ihren Farben und Ihrem Ton zu gestalten – so wirkt alles wie aus einem Guss Ihrer Organisation.

Certifier-E-Mail-Editor zum Erstellen einer Badge-Zustellungs-E-Mail mit personalisiertem Open-Badge-Inhalt

Dank der dynamischen Attribute müssen Sie keine Zeit für das Personalisieren der E-Mails aufwenden. Die dynamischen Attribute ziehen die Daten aus der Tabelle, sodass jede Nachricht automatisch individualisiert wird.

Hinweis: Senden Sie Ihre E-Mails von einer eigenen Domain, um Spam-Filter zu vermeiden.

3. Empfänger hochladen und versenden

Fügen Sie Empfänger manuell hinzu oder laden Sie eine Tabelle hoch – Certifier erzeugt automatisch professionelle, personalisierte Badges für Ihre Teilnehmenden. Die Plattform liest die Datei ein, füllt die dynamischen Attribute aus und bereitet jeden Badge für den Versand vor.

Prüfen, genehmigen und senden. Die Empfänger erhalten eine gebrandete E-Mail und greifen über ein sicheres digitales Wallet auf ihren Badge zu.

Certifier-Bescheinigungsseite mit Open-Badge-Vorschau, Empfänger, Aussteller, Verifizierung und Badge-Details.Von dort können die Empfänger den Badge zu LinkedIn hinzufügen, den Link kopieren oder den Badge im PNG-Format herunterladen. Außerdem gibt es eine Credential-ID und eine Option zur Badge-Verifizierung.

Certifier-Bescheinigungsseite mit Optionen zum Teilen, LinkedIn-Hinzufügen, Herunterladen und Verifizieren des Open Badges.

4. Bonus: Pathways zur Strukturierung von Lernpfaden nutzen

Mit der Funktion Pathways von Certifier können Sie mehrere Nachweise zu strukturierten Lernreisen verknüpfen – ideal für gestufte Kurse oder Schulungsprogramme. Lernende sehen ihren Fortschritt und Sie verfolgen den Abschluss.

Tipp: Nach dem Ausstellen eines Badges können Sie ihn sofort mit dem Open Badges Validator überprüfen – einem offiziellen Tool von IMS Global, den Machern des Standards. Es prüft die eingebetteten Metadaten und zeigt die Nachweis-Details über einen einzigartigen, teilbaren Link an. Certifier-Badges bestehen diese Validierung nahtlos.

Zertifikate und Badges erstellen

Ausgestellte personalisierte Zertifikate mit QR-Code.

Open-Badges-3.0-konforme Nachweise auf Knopfdruck

Bleiben Sie auf der sicheren Seite in Sachen Compliance mit Certifier – jeder Badge erfüllt die Open-Badges-Spezifikation, enthält vollständige Badge-Metadaten und entspricht dem Datenmodell für verifizierbare Nachweise.

Unterstützen Sie das Erwerben von Open Badges. Melden Sie sich bei Certifier an und stellen Sie 250 digitale Badges kostenlos aus.

FAQ zu Open Badges 3.0

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Open Badges 3.0 und den Open-Badge-Standard.

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Daria Andrieieva avatar
Daria Andrieieva

Content Specialist

Daria entwickelt praxisnahe Leitfäden und Vorlagen für Bildungsanbieter, Lehrkräfte und Veranstalter zur erfolgreichen Umsetzung digitaler Zertifikate.